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Das Velomobil als Alternative zum Auto (Teil 2)

Das Velomobil als Alternative zum Auto (Teil 2)

*Autor: Jens Buckbesch.

➡️ Entdecken Sie Teil 1 (hier klicken)

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Liebe Freunde des Velomobiles, liebe Interessierte,

 

Heute komme ich zum zweiten Teil des Themas "Das Velomobil als Alternative zum Auto".

 

Ich möchte an dieser Stelle wiederholen, dass unabhängig von diesem Fokus Velomobile einfach puren Fahrspaß und Freude an der Bewegung und zugleich eine hervorragenden Wetterschutz und Fahreffizienz bieten.

 

⬆️ Velomobile sind wahre Alleskönner!

 

Wie ich in Teil 1 dieser Vortragsreihe beschrieben habe bieten Velomobilen zusätzlich eine hohe Mobilität, auch im Vergleich zu Autos, wenn man die zunehmenden Einschränkungen für Autos in städtischen Zentren zugrunde legt.

 

Gibt es einen weiteren guten Grund, warum Velomobile eine gute Alternative zu Autos sind?

 

Ganz sicher!

 

Velomobile könnten einen wichtigen Beitrag leisten bei der dringend notwendigen Minderung von CO2-Ausstoß im Verkehrssektor.

 

Der Hintergrund

 

Im Jahre 2015 haben 196 Staaten und die EU in Paris einen völkerrechtlich bindenden Vertrag beschlossen, um den Klimawandel zu bremsen. Das Pariser Klimaabkommen soll dafür sorgen, dass die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit beschränkt wird.

 

Weltweit ist die Durchschnittstemperatur bereits um etwa 1,1 Grad angestiegen.

 

Rund die Hälfte des Anstiegs erfolgte in den letzten 30 Jahren (NASA 2018, IPCC 2014).

 

Überschreiten wir einen Anstieg von mehr als 1,5 Grad, droht das Überschreiten unumkehrbarer Kipp-Punkte im Ökosystem, was katastrophale Folgen für die gesamte Menschheit hätte.  Dann wäre die Freiheit und der Wohlstand, wie wir sie heute kennen akut gefährdet und viele Millionen Menschen müssten ihren Lebensraum verlassen.

 

Die Einhaltung des 1,5-°CO2-Budgets erfordert CO2-Minderungsziele von mindestens -60 % bis 2025 und mindestens -85 % bis 2030 (jeweils gegenüber 1990).

 

Der Verkehrssektor ist der einzige Sektor, der seit 30 Jahren es nicht geschafft hat, seinen CO2-Ausstoß insgesamt zu verringern.

 

Das Auto ist für Pendler in Deutschland auf dem Weg zur Arbeit das wichtigste Verkehrsmittel . 68 Prozent der Deutschen fuhren nach eigenen Angaben im  Jahr 2021 mit dem Pkw in die Firma oder ins Büro – auch auf kürzeren Strecken.

 

2018 betrug der durchschnittliche Arbeitsweg 16,9 Kilometer.

 

Die Non-Profit-Organisation Greenpeace hat für 2020 folgendes berechnet:

 

Lassen 40 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland nur an zwei Tagen in der Woche ihr Auto stehen, sinken die CO2-Emissionen um 5,4 Millionen Tonnen. Außerdem legen die Pendler dann 35,9 Milliarden Kilometer weniger zurück.

 

Auch die Auswirkungen auf die Gesundheitskosten (weniger Abgase, weniger Verkehrunfälle + Stärkung der Gesundheit durch Sport) wären enorm.

 

Das Velomobil als Individual-Verkehrsmittel stellt wie kein anderes eine attraktive Möglichkeit dar, das Auto in vielen Situationen zu ersetzen. Es bietet einen hervorragenden Wetterschutz, extrem hohe Fahreffizienz und enorme gesundheitliche Vorteile.

 

Insbesondere als Pendlerfahrzeug kann das Velomobil einen wertvollen Beitrag zur Dekarbonisierung im Verkehrssektor leisten.

 

Und ich weiß aus eigener Erfahrung: mehr Spaß kann Klimaschutz nicht machen!

 

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